Emotionale Bindung herstellen: die TGiM-Produkte

Nur ein kleiner Anteil der Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich seinem Arbeitgeber emotional verbunden. Die Mehrheit verfügt nur über eine geringe Bindung und ein Siebtel hat schon innerlich gekündigt. Laut einer aktuellen Studie sind es die Führungskräfte und eine agile Unternehmenskultur, die dies ändern können.

Von den stark emotional gebundenen Mitarbeitern haben fast alle (95 Prozent) vor, in einem Jahr noch bei ihrem Unternehmen zu arbeiten. Von den Mitarbeitern mit geringer Bindung beabsichtigen dies noch gut drei Viertel (79 Prozent) und von jenen ohne emotionale Bindung sind es nur etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent).

Wir helfen euch mit unserer Video-Serie, dem Online-Kurs und unseren Lob-Boxen, das Arbeitsklima, die Stimmung und Motivation im Team zu verbessern und so mit unseren Produkten nachhaltig dafür zu sorgen, dass eure Mitarbeiter emotional gebunden sind, im Unternehmen bleiben und euren unternehmerischen Erfolg bewirken.

Auswirkungen geringer Mitarbeitermotivation

Die Auswirkungen eines motivierten Mitarbeiters sind nicht zu unterschätzen. Dem Gallup Engagement Index zufolge gehen der Wirtschaft jährlich 99 Milliarden Euro Umsatz verloren, weil die positiven Effekte von motivierten Mitarbeitern schlicht unterschätzt werden.

Es lässt sich zusammenfassen, dass das Motivieren von Mitarbeitern letztlich darauf abzielen muss, dass ein Mitarbeiter seine Arbeit gerne macht, weil er in seinem Handeln eine sinnvolle Tätigkeit sieht. Solche Mitarbeiter machen längst nicht mehr nur Dienst nach Vorschrift, sondern sind bereit zu besonderem Einsatz, springen ein, wenn es brennt und sind bereit, wenn nötig, Überstunden zu machen. Der Arbeitgeber jedenfalls kann durch sein Verhalten entscheidend dazu beitragen, dass ein Mitarbeiter seiner Arbeit motiviert nachgeht. Motivierte Mitarbeiter sind ein hohes Gut.

 

Definition Mitarbeitermotivation

Die Mitarbeitermotivation wird im Gabler Wirtschaftslexikon beschrieben als eine…

„Einflussnahme der Führungskraft beziehungsweise des Unternehmens auf den Mitarbeiter, um eine Verbesserung dessen Verhaltens und/oder dessen Leistung zu erzielen.“

Zur eigentlichen Motivation definiert Gabler:

„Zustand einer Person, der sie dazu veranlasst, eine bestimmte Handlungsalternative auszuwählen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen und der dafür sorgt, dass diese Person ihr Verhalten hinsichtlich Richtung und Intensität beibehält.“

 

Extrinsische vs. intrinsische Motivation

Extrinsische Motivation spielt in der Mitarbeitermotivation zwar eine gewisse Rolle. Dennoch ist diese Form der Motivation nur von kurzer Dauer. Unter dieser extrinsischen Motivation versteht man eine durch äußere Reize hervorgerufene Form der Motivation. Extrinsische Motivationsquellen können z.B. der Wunsch nach Belohnung (Bezahlung der Arbeit) oder das Vermeiden einer Bestrafung (schlechtes Prüfungsergebnis) sein. Im Unterschied zur intrinsischen Motivation werden Aufgaben also nicht um ihrer selbst Willen oder aus eigenem Antrieb durchgeführt, sondern in der Aussicht auf Geld, Anerkennung oder der Vermeidung von Strafe.

Dauerhaft wesentlich erfolgversprechender ist die Mitarbeitermotivation, die auf der intrinsischen Ebene verläuft. Zur Grundlage für eine ausgeprägte intrinsische Motivation ist unter anderem eine emotionale Bindung an die Führungskraft und an das Unternehmen.

Einer Studie zur Mitarbeitermotivation zufolge trifft das auf 68 Prozent aller Mitarbeiter zu. Ganz konkret bedeutet das, dass 23,1 Millionen Arbeitnehmer nur das Allernötigste zur Arbeit beitragen – aber ihr Engagement, ihr Enthusiasmus würde die erwünschte Umsatzsteigerung bringen.

Mitarbeitermotivation Pyramide

Quelle: https://karrierebibel.de/beduerfnispyramide-maslow/

 

Beispiele und Methoden zur Mitarbeitermotivation

Methoden zur Mitarbeitermotivation oder zur Motivation von Teams gibt es viele. Jedoch sollte mit solchen Methoden bewusst und gezielt vorgegangen werden. Außerdem müssen die Werte, die du vermitteln möchtest, klar kommuniziert und vor allem auch vorgelebt werden. Das braucht oft ein bisschen Zeit, denn Vertrauen und Respekt muss man sich erarbeiten.

Denke auch immer daran, dass du gemessen wirst an dem, was du sagst, denn wer Einsatz verlangt, muss auch Einsatz zeigen. Du stellst dir die Frage, wie du Mitarbeiter motivieren kannst? Gerne stellen wir dir einige Tipps zur Personalmotivation vor.

Materielle Methoden

Geld

Die Vergütung ist ein Sonderfall. Einerseits ist sie für die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer nicht die Hauptmotivation, andererseits: Von irgendetwas muss der Mensch leben. Und eine angemessene Bezahlung ist natürlich auch ein Zeichen von Wertschätzung, denn ein zu geringes Gehalt wirkt demotivierend. Da der Effekt einer Gehaltserhöhung allerdings schnell verpufft, ist dieses Mittel mit Vorsicht einzusetzen.

Essen

Wer konzentriert arbeiten muss, braucht nicht nur Pausen, sondern auch Nahrung. Manche Lebensmittel sind zwar hervorragende Kalorienlieferanten, eignen sich jedoch nicht für die dauerhafte Konzentration. Fast Food und ähnliches liegen schwer im Magen. Stelle doch kostenlos gesunde Snacks, Obst und Wasser zur Verfügung.

Weiterbildung

Die Förderung der Mitarbeiter sollte im ureigensten Interesse von Unternehmen liegen, denn so können sie ihre eigenen Führungskräfte „heranziehen“. Berufliche Weiterbildung durch Kurse und Workshops kommen beiden Parteien zugute.

Aktivitäten

Du holst deine Mitarbeiter auf der emotionalen Ebene ab, wenn du gemeinsam Zeit mit ihnen verbringst. Gemeinsame Unternehmungen wie Betriebsausflüge oder auch Wandern, Kegeln stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl und dienen dem Teambuilding.

Arbeitszeit

Eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten ist für viele Arbeitnehmer von Bedeutung. Starre Arbeitszeiten erschweren die Organisation zwischen Arbeit und Privatleben. Gleitzeit und Home-Office sind Beispiele, die es deinen Mitarbeitern erleichtern, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Überraschungen

Die meisten Menschen, die Überdurchschnittliches leisten oder sich engagieren, wissen, dass sie es tun. Deswegen erwarten sie meist auch irgendeine Reaktion ihrer Umwelt darauf. Das Mindeste sind Lob oder Anerkennung. Viel größer aber ist der ermunternde Effekt, wenn Sie über solche Erwartungen hinausgehen. Etwa, wenn du dem Betreffenden aufgrund seiner Leistung einen Tag frei gibst oder ihm ein Geschenk machst. Egal wie, sei kreativ, spontan und gehe auch bei deiner Wertschätzung über Durchschnittliches hinaus.

In unserem Online-Kurs lernst du die Methoden kennen, die wirklich Wirkung in der Führung und im unternehmerischen Alltag zeigen.

Immaterielle Methoden

Autonomie

Viele Arbeitnehmer wünschen sich, dass Sie in ihrer Kompetenz ernst genommen werden. Das kannst du erreichen, wenn du deinen Mitarbeitern Spielraum für eigene Entscheidungen lässt statt Mikromanagement zu betreiben. Der Mitarbeiter hat so die Möglichkeit, sein Fachwissen anzuwenden, das wiederum steigert das Selbstwertgefühl.

Wertschätzung

Also nicht nur Schulterklopfen, sondern den Wert der Sache wirklich schätzen und die große Bedeutung dieses Beitrags bestätigen. Menschen hassen das Gefühl, nur ein unbedeutendes Rädchen im Getriebe – oder (noch schlimmer) das Reserverad – zu sein. Wenn du deinen Plänen und Projekten einen hohen Wert beimisst, schlägt das sofort auf das Selbstbewusstsein durch, baut auf und weckt neuen Enthusiasmus.

Lob zur Mitarbeitermotivation

Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise in einem Projekt außerordentlich gute Arbeit geleistet hat, dann ist ein Lob angebracht. Lob ist ein wichtiges Feedback für den Mitarbeiter. Es ist punktuell auf eine konkrete Leistung bezogen oder grundsätzlicher Natur.

Auch zum Thema: Burnout, Depressionen und Angststörungen – viele macht die Arbeit krank. In der SWR3-Nachmittagsshow hat der Burnout-Experte Dr. Klaus von Ploetz (Chefarzt der psychosomatischen Klinik in Bad Herrenalb) Tipps gegeben und Hörerfragen beantwortet. Hätten Sie weniger Patienten, wenn Chefs mehr loben würden? Hier geht’s zum Podcast – nur 2:23 Minuten lang.

Mit unseren beiden Produkten „Ich für dich“ und „Chef für dich“ helfen wir dir gerne bei der Motivation deiner Mitarbeiter und machen Lob und Anerkennung so einfach wie Händewaschen.

Dankbarkeit

Es gibt Menschen, die helfen gerne. Sobald sie Probleme sehen, packen sie an oder erledigen die Dinge, die getan werden müssen, ungefragt, als wäre es selbstverständlich. Ist es aber nicht. Und mangelnde Dankbarkeit kann diese Menschen sehr schnell bitter machen. Dann fühlen sie sich nur noch ausgenutzt. Achte immer darauf, Dankbarkeit auszudrücken, denn nicht selten sind es die guten Seelen, die einen Betrieb oder eine Familie enorm bereichern.

Erhalte den Spaß

Am besten arbeitet man in einer entspannten und lockeren Arbeitsatmosphäre. Bei allen Anstrengungen sollte der Spaß am Job aber nicht verloren gehen. Lasse witzige Momente zu, gemeinsames Lachen verbindet. Ebenso das Feiern von Erfolgen.

In Sachen Spaß sind wir Experten. Mit unseren Lob-Boxen holst du dir jede Menge Spaß ins Haus.

Sport

Wer regelmäßig Sport treibt, ist nicht nur ausgeglichener, sondern beugt auch Haltungsschäden durch stundenlanges Sitzen am Schreibtisch vor. Etliche Unternehmen bieten daher beispielsweise vergünstigte Mitgliedschaften in Fitness-Studios oder aber die Teilnahme an Gesundheitskursen an.

Arbeitsklima

Einen Großteil des Tages verbringen wir auf der Arbeit. Es macht also Sinn, dass die meisten sich ein gutes Betriebsklima wünschen. Für 86 Prozent aller Arbeitnehmer ist ein schlechtes Arbeitsklima ein klarer Kündigungsgrund. Indem Arbeitgeber also auch auf weiche Faktoren wie diese achten, tragen sie bereits entscheidend zur Mitarbeitermotivation bei.

Positive Sprache

Möchtest du dein Team begeistern, so verzichte auf Verbote, Einschränkungen, negative Formulierungen und Sätze mit „nicht“. Statt die sich häufenden Kundenbeschwerden zu thematisieren, versuche es mit: „Wir möchten wieder mehr zufriedene Kunden. So schaffen wir das…“ Damit konzentrierst du dich auf die positiven Aspekte und beziehst deine Mitarbeiter mit ein. Besser noch mit der Frage ans Team: Wie schaffen wir das?

Gerne helfen wir dir dabei, zu lernen, wie man richtig gut lobt und dazu eine positive Sprache verwendet.

Nun hast du eine ungefähre Vorstellung davon, was du tun kannst, um deine Mitarbeiter zu motivieren. Wie du das machst, zeigen wir dir in unserem Online-Kurs.