FAQ: Unsere Antworten auf eure Fragen

Wir hören euch zu und wir nehmen eure Angst, Bedenken und Fragen zu unseren Produkten sehr ernst. Aus diesem Grund möchten wir euch hier die Möglichkeit geben, unsere Antworten zu lesen und vorab ein gutes Gefühl mit den TGiM-Produkten zu bekommen. Bei allen weiteren Fragen, meldet euch sehr gerne hier bei uns.

 

1. Das Lob wirkt bestimmt gar nicht – jetzt habe ich Angst, so viel Geld dafür auszugeben.

Aktuelle Studien, zum Beispiel die „Gallup-Studie 2008“, zeigen: Nur jeder fünfte Arbeitnehmer erklärt, dass für gute Arbeit Lob und Anerkennung ausgesprochen wird. Fast sieben von zehn Beschäftigten beanstanden, dass bei der Arbeit das Interesse an ihnen als Mensch fehlt. Drei Viertel der Arbeitnehmer kritisieren, dass ihnen kein regelmäßiges Feedback über persönliche Fortschritte bei der Arbeit gegeben wird. Das zeigt: Entlohnung hat auch eine immaterielle, emotionale Seite.

Menschen streben nach Selbstverwirklichung und Sinnhaftigkeit (Maslow’sche Bedürfnispyramide). Lob führt zu mehr Arbeitsmoral und machen ihren Job wieder gerne. Lob führt zu weniger Fluktuation. „People leave bosses, not companies“, heißt es so schön. Gelobte Menschen sind also glücklicher.

Nach Lyumbomirsky und King (2005) führt empfundenes Glück bei Menschen zu mehr Energie, Hilfsbereitschaft, flexiblem Denken und Kreativität, mehr Produktivität am Arbeitsplatz und sogar zu einem besseren Immunsystem.

Lob wirkt!

2. Die Lob-Box löst bestimmt keines unserer Führungsprobleme.

Nur ein kleiner Anteil der Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich seinem Arbeitgeber emotional verbunden. Die Mehrheit verfügt nur über eine geringe Bindung und ein Siebtel hat schon innerlich gekündigt. Laut einer aktuellen Studie sind es die Führungskräfte und eine agile Unternehmenskultur, die dies ändern können.

Von den stark emotional gebundenen Mitarbeitern haben fast alle (95 Prozent) vor, in einem Jahr noch bei ihrem Unternehmen zu arbeiten. Von den Mitarbeitern mit geringer Bindung beabsichtigen dies noch gut drei Viertel (79 Prozent) und von jenen ohne emotionale Bindung sind es nur etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent).

Wir helfen euch, die Stimmung und Motivation im Team zu verbessern und so nachhaltig dafür zu sorgen, dass eure Mitarbeiter emotional gebunden sind, im Unternehmen bleiben und euren unternehmerischen Erfolg bewirken. Dies ganz unabhängig davon, welche Führungstypen bei euch beschäftigt sind – Voranprescher oder die Passiven und Netten. Loben führt dazu, dass sich die Mitarbeiter gesehen fühlen, denn das ist – wissenschaftlich bewiesen – das größte Problem.

3. Unsere Mitarbeiter setzen das nicht richtig um.

Ja, in der Tat – die Umsetzung des Lobens ist das A und O. Hierzu stellen wir euch folgende Hilfestellung zur Verfügung:

  • Eine Präsentationsvorlage zur Einführung der Nutzung unserer Produkte, z.B. für eure Betriebsversammlung
  • Flyer und Rundschreiben zum Verteilen zum Kick-off
  • Unser Starter-Workshop, in dem wir zusammen mit euren Mitarbeitern erarbeiten, wie Lob bei euch funktionieren kann.

 

4. Wir haben Angst vor steuerrechtlichen Problemen wegen der Mitarbeitergeschenke.

Wir haben uns für euch, liebe Arbeitgeber, eingesetzt, um den Kauf der Abonnements auch steuerlich attraktiv zu machen… Hier einige Beispiele, wie ihr mit unseren Produkten umgehen könntet. Natürlich können wir euch aus rechtlichen Gründen an dieser Stelle keine vollständige Steuer- oder Rechtsberatung anbieten:

„Chef für dich“ kann im Rahmen der Sachbezugsfreigrenze (nach § 8 Abs. 2 und Abs. 3 EStG) in Höhe von 44 € pro Mitarbeiter und Monat steuerlich geltend gemacht werden. Wir stellen fest, dass nicht jeder Betrieb diesen Betrag ausnutzt. Hier also eine schöne Möglichkeit für euch, dies zu tun.

„Ich für dich“ könnt ihr auf zwei Weisen steuerlich geltend machen:

  • Streuwerbeartikel nach § 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG (eine Box pro Mitarbeiter und Monat kostet weniger als 10 € netto)
  • Pauschale Besteuerung durch dich als Arbeitgeber nach § 37b EStG (nach dem Motto „kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“…)

Bei Bedarf stellen wir euch auch eine genaue Anweisung und entsprechende Buchungssätze für die Buchung der Kosten der Lob-Boxen zur Verfügung.

5. Mitarbeiter, die leer ausgehen, werden neidisch auf die, die eine Box erhalten haben.

Das dachten wir auch zu Beginn, allerdings haben wir uns eines Besseren belehren lassen. Nach einer Studie von Sugawara, Tanaka, Okazaki, Watanabe und Sadato (2012) mit dem Titel „Social Rewards Enhance Offline Improvement in Motor Skills“ wird deutlich, dass Lob eine deutliche Verbesserung messbarer Fähigkeiten hervorruft. Bei denjenigen Personen, die gelobt wurden, haben sich die Fähigkeiten signifikant verbessert.

Tatsächlich arbeitet die Studie auch heraus, dass die signifikante Verbesserung der Fähigkeiten auch bei denjenigen Personen stattfindet, die beobachten, dass andere für ihre Leistung gelobt werden. Wir gehen also davon aus, dass Lob grundsätzlich unternehmerische Aktivitäten unterstützt – eher als dass es Neid bei Beobachtern hervorruft. Also, keine Angst vor Neid.

6. Der Preis für die Lob-Boxen ist zu hoch.

Die Frage ist, im Vergleich zu was genau? Wir wissen, dass Lob die Mitarbeitermotivation stärkt, die Unternehmenskultur verbessert und damit die Fluktuationsrate senkt.

Wissenschaftliche Studien beschreiben, dass Fluktuation als Kostentreiber und damit quasi als „verdeckte Gewinnvernichtung“ gilt. Pro freiwilligem Abgang eines Arbeitnehmers nimmt man – laut der „Fluktuationskostenstudie 2016“ – direkte Fluktuationskosten (z.B. Entgeltfortzahlung bei Freistellung) in Höhe von EUR 2.145 zzgl. der indirekten Austrittskosten (z.B. Austrittsgespräche und Erstellung von Zeugnissen) von EUR 2.122 an. Hinzu kommen noch direkte Such- und Anwaltskosten von durchschnittlich EUR 4.591 pro Fall (z.B. Kosten für Stellenanzeigen und Personalberater) und indirekte Such- und Auswahlkosten von ca. EUR 6.115 (z.B. Vorauswahl der Bewerber und Gespräche führen). Außerdem dürfen die direkten Eintrittskosten (z.B. Kosten für Schulung des neuen Mitarbeiters) EUR 2.002 nicht vergessen werden. Die indirekten Eintrittskosten (z.B. zeitlicher Aufwand der Beteiligten, Erfassen von Stammdaten und Erstellung von Arbeitsvertrag) werden auf EUR 2.097 geschätzt. Zuletzt sind die Opportunitätskosten der Fluktuation (z.B. Leistungseinbußen des ausscheidenden Mitarbeiters ab Zeitpunkt der Aufnahme seiner aktiven Stellensuche, Störungen des Klimas, Gerüchteküche, Nachziehen von Kollegen etc.) nicht von der Hand zu weisen. Diese belaufen sich auf EUR 16.819. Zuletzt kommen die möglichen Kosten von Fehlbesetzungen von EUR 7.178 hinzu.

Summiert man diese Werte auf, stehen Fluktuationskosten von EUR 43.069 im Raum. Mit unseren Lob-Boxen investierst du direkt in Mitarbeiterbindung. Die Kosten für die Boxen liegen deutlich unter den Kosten der Fluktuation. Für dieses Geld kannst du dir 717 „Ich für dich“ Lob-Boxen oder 99 „Chef für dich“ Lob-Boxen pro Monat leisten. Also, keine Angst vor unseren Preisen.

7. Lob-Boxen sind Pille-Palle! Lass uns was „Gescheites“ machen – z.B. den Mitarbeitern mehr Geld zahlen.

Nach Lyumbomirsky und King (2005) führen materielle Werte nicht nur zu weniger langfristigem Glück, sie verhindern es sogar. Geld ist also zwar bis zu einer gewissen bedürfnisbefriedigenden Menge notwendig, bindet Mitarbeiter aber nicht dauerhaft und führt auch nicht zu mehr Mitarbeitermotivation (Studie von Herzberg, Frederik (1968), Pittsburgh Study).

Wenn du also schon ein Auto fährst, in den Urlaub kannst und ein Dach über dem Kopf hast, freust du dich wahrscheinlich nicht so sehr über 100 Euro mehr im Monat wie über die Tatsache, dass jemand deine Persönlichkeit, deine Stärken und deine Leistung schätzt und zum Ausdruck bringt.

Quelle: http://arbeitszufriedenheit.net/herzbergs-zwei-faktoren-theorie/

Lob-Boxen sind sicherlich kein Allheilmittel und müssen in eine Kultur von Lob und Wertschätzung eingebettet werden. Lob-Boxen sind aber ein einfaches Tool, um hier schneller auf den richtigen Weg zu gelangen.

8. Das Loben geht auch ohne Box. Es geht doch nur um das Lob-Kärtchen.

Gelobte Menschen sind glücklicher. Noch glücklicher werden sie durch unterstützte Glücksaktivitäten (Lyumbomirsky und King (2005)). Genau diese Glücksaktivitäten unterstützen wir mit den Lob-Boxen. Unsere Boxen-Inhalte stammen aus den Kategorien:

  • Hilfsbereitschaft an den Tag legen
  • Gemeinschaft mit anderen
  • Dankbarkeit wahrnehmen und ausdrücken
  • Anderen vergeben
  • Glaube & Spiritualität
  • Die Flow-Erfahrung schaffen
  • Optimismus ausleben
  • Sich etwas Gutes tun: z.B. Sport & Meditation
  • Leben im Hier und Jetzt genießen
  • Ziele setzen (SMART)

… und entdigitalisieren. Das beflügelt das Gehirn und gibt deinen Mitarbeitern ein gutes Gefühl.

Wir nehmen euch mit den Lob-Boxen die kreative Leistung ab, damit ihr euch voll aufs Loben konzentrieren könnt. Außerdem dienen die Lob-Boxen als Erinnerung an euch, das Loben in den Anforderungen des Alltags nicht zu vergessen. Sie sind da und stehen an prägnanten Orten – so ist Lob immer präsent.

 9. Ein Abonnement ist doch viel zu umfangreich. Ich habe Angst, mich zu binden.

Wir glauben daran, dass unternehmerischer Erfolg wesentlich von der Kultur im Unternehmen abhängig ist. Dazu schaue dir auch gerne den „Gallup Engagement Index 2018“ an. Damit aus TGiM in deinem Unternehmen nicht nur eine nette Idee auf kurze Frist wird, sondern sich nachhaltig Kultur entwickelt bzw. verändert, brauchen wir länger als einen Monat. Deswegen hat unser Basis-Abonnement auch eine Laufzeit von 6 Monaten. Wir wollen nicht nur die Innovatoren und frühzeitigen Anwender gewinnen, sondern viele Mitarbeiter und Führungskräfte in deinem Unternehmen – nur wenn wir dranbleiben, können wir gewinnen! Wir freuen uns auf diesen Prozess mit euch!

Unsere Abonnements verlängern sich außerdem nicht automatisch. Ihr macht nur weiter, wenn ihr überzeugt seid.